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POLITIK - AUSSICHTEN FÜR DEN BERUFSSTAND

Zahlen-Daten-Fakten (ZDF) • Grundlohnsumme •
Statistiken des VDLS •
Praxisschließungen • KiTa Zulassungen

KASSENVERHANDLUNGEN

Zahlen · Daten · Fakten

1. Sterben wir aus?

In Deutschland gibt es
9.855 Sprachtherapeutische-Praxen
9.010 Ergotherapie Praxen
41.966 Physiotherapie-Praxen

In jeder Praxis arbeiten durchschnittlich
1,6 in LogopädInnen/SprachtherapeutInnen

5,3 in ErgotherapeutInnen
3,4 in PhysiotherapeutInnne

Somit gibt es in Deutschland (Teilzeitstellen addiert zu Vollzeitstellen)

ca. 15.800 berufstätige Sprachtherapeuten, die aufgrund ärztlicher Verordnungen arbeiten und mit den Kassen abrechnen.

Hinzu kommen ca. 3.000 TherapeutInnen in Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen, die aus anderen

Quellen bzw. über Fallpauschalen (DRGs) bezahlt werden.

4.500 TherapeutInnen sind im Facebook-Forum „die Logos“ Mitglied

400 TherapeutInnen sind im VDLS organisiert

In den Jahren 2014 – 2016 wuchsen diese Bereiche so:
+ 900 SprachtherapeutInnen

+ 2.000 ErgotherapeutInnen
+ 5.000 PhysiotherapeutInnen

Liebe Öffentlichkeit, liebe Politiker, liebe Ärzte. Helft uns, damit die Sprachtherapeuten nicht aussterben!

Entwicklung der Schülerzahlen von 2002 bis 2015 in NRW.

2. Was vom Tage übrig bleibt

Die durchschnittliche Vergütung einer Therapie von 45 Minuten beträgt in NRW
38,00 €

Der durchschnittliche Gewinn einer Heilmittelerbringer Praxis in Deutschland beträgt 33%. Das sind
12,54 € pro Therapie a 45 Minuten.

Ein Selbstständiger in Deutschland hat im Schnitt 36% Sozialabgaben wie z.B. KV und RV.
Und zahlt im Schnitt 22,5 % Steuern. Das sind
7,34 €

Somit hat die/der selbstständige SprachtherapeutIn einen Nettolohn von
5,20 €

Wenn in einer Praxis 2 Personen tätig sind, die pro Woche je 40 Therapien* schaffen,
erwirtschaften sie somit in 42 Wochen (Urlaub, Feiertage, Ferien und Krankheit berücksichtigt)
ein monatliches Nettoeinkommen von
1.456 €

Dies entspricht wiederum einem Bruttoeinkommen einer/s Angestellten von ca.
2.167 €

*wobei sich durch die unbezahlte Vor- und Nachbereitungen, Telefonate, Berichte, Fortbildungen,
Abrechnungen und  viele weitere Faktoren eine effektive Arbeitszeit von weit mehr als 40 Zeitstunden ergibt

3. Das Märchen vom Ost-West-Gefälle

Im Argumentations-Koffer der Krankenkassen nimmt das West-Ost-Gefälle oder – je nach Betrachtungsweise – das Süd-Nord-Gefälle bislang immer eine wichtige Rolle ein. Mit dem Argument, dass es sich in Bayern ja erheblich teurer lebt als z.B. in Thüringen werden die teilweise drastischen Vergütungsunterschiede zwischen den einzelnen Kammer- bzw. Kassenbezirken begründet. Und vermutlich wird die Wiedervereinigung noch an ihrem 100sten Jahrestag als Argument herhalten müssen, wenn es nicht gelingt, dieses willkürliche und ungerechte System abzuschaffen.

Keine Frage, München ist ein teures Pflaster. Aber die weiß-blaue Metropole stellt mit 300 km2 nicht einmal 0,5% der Fläche des südlichsten Bundeslandes dar. Und in Pumpernudl dürften die Lebenshaltungskosten auch nicht höher sein als in Leipzig-City.
Auch im direkten Metropolen-Vergleich nähern sich z.B. die Wohnraumkosten stark an, wie die Sozialerhebung (s.u.) des Deutschen Studentenwerks zeigt.

Der VDLS fordert daher die sofortige Abschaffung der unterschiedlichen Preislisten und die Anhebung der Vergütungen für Sprach- und Sprechtherapie auf ein einheitliches, höheres Preisniveau in allen Bundesländern (s. auch Statuten) mit ausschließlich positiven Folgen für unser Sozialversicherungssystem:

  • Leistungsgerechte, einheitliche und existenzsichernde Vergütung in allen Bundesländern
  • Klarheit und Transparenz durch einheitliche, bundesweit geltende Preislisten
  • Große Einspareffekte durch den Wegfall unnötiger, zeit- und kostenträchtiger regionaler Verhandlungsrunden

Rangfolge der Hochschulstädte nach der Höhe der Miete und Nebenkosten.
(Quelle: 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks durchgeführt durch das HIS-Institut für Hochschulforschung 2012)

4. Quellen

Statistisches Bundesamt · Gesundheitspersonal 2015 (PDF 288 KB)

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Heilmittelbericht 2016 · WIDO, Wissenschaftliches Institut der AOK (PDF 880 KB)

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Heilmittelbericht 2017 · WIDO, Wissenschaftliches Institut der AOK (PDF 880 KB)

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Landesberichterstattung Gesundheitsberufe Nordrhein-Westfalen 2015 (PDF 9.4 MB)

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Grundlohnsumme

  • Die Summe aller in einem Jahr in Deutschland gezahlten Löhne, Gehälter und Rentenbeiträge (brutto) nennt man Grundlohnsumme. Diese Grundlohnsumme spielt auch bei den Preisverhandlungen über Vergütungssätze für Sprach- und Sprechtherapien eine wichtige Rolle.
  • Als prozentualer Abzug von den Löhnen, Gehältern und Renten (Sozialversicherungsbeiträge) werden die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung an die Krankenkassen abgeführt. Die Krankenkassen verwenden diese Beiträge nicht – wie früher – zur direkten Abrechnung mit den Leistungserbringern sondern führen diese zunächst an den Gesundheitsfonds ab.
  • Der Gesundheitsfonds leitet diese Gelder nach einem Verteilschlüssel an die Krankenkassen zurück. Damit sollen z.B. die unterschiedlichen Belastungen der Kassen durch chronische Erkrankungen ausgeglichen werden.
  • Das Sozialgesetzbuch V bestimmt u.a., dass die Lohn- und Gehalts-Abzüge für die Krankenversicherung sich nicht erhöhen sollen (Beitragsstabilität). Das heißt, grundsätzlich müssen mindestens 95% der KV-Ausgaben durch den Gesundheitsfonds gedeckt werden. Ist dies nicht der Fall, können Zusatzbeiträge der Versicherten festgesetzt werden.
  • Durch die Grundlohnsummenbindung waren Vergütungsverbesserungen für unsere Berufsgruppe in den vergangenen Jahren jeweils nur bis maximal zur prozentualen Erhöhung der Grundlohnsumme möglich. Doch selbst dieser enge Rahmen wurde in den letzten Jahren bei den Preisverhandlungen der Verbände mit den Kassen nicht konsequent ausgeschöpft. Und eine wirkliche Verbesserung der Einkommenssituation von Sprach- und Sprechtherapeuten war durch die Grundlohnsummenbindung nicht möglich.
  • Mit dem vorübergehenden Wegfall der Grundlohnsummenbindung in den Jahren 2017 bis 2019 ergibt sich eine – möglicherweise einmalige und befristete – Chance, eine spürbare Verbesserung der Existenzgrundlagen unseres Berufsstandes zu erreichen. Die befristete Abkopplung von der Grundohnsummenbindung wurde mit der Verabschiedung des -> HHVG am 16.02.2017 rechtskräftig.

Gesundheitsfonds

  • Ein Blick auf die Verteilung der jährlich ca. 200 Mrd. € aus dem Gesundheitsfonds macht deutlich, welche Kosten wo im System entstehen.
  • Mit gerade einmal 0,25 % belasten Sprach- und Sprechtherapien zurzeit den Gesundheitsfonds in verschwindend geringem Maße.
  • Und obwohl man über den Sinn eines solchen direkten Vergleichs streiten kann, wird doch deutlich, dass sich mit einer deutlichen Korrektur der Vergütungen für Sprachtherapie
    • einerseits für eine gesamte Berufsgruppe sichere Lebensgrundlagen schaffen lassen würden und
    • andererseits für das gesamte System ein kaum spürbare Mehrbelastung entstände

Vorsicht – Satire

Nicht mehr ganz aktuell – aber grundsätzlich funktioniert der Gesundheitsfonds so, wie Volker Pispers es hier erklärt. (Quelle: YouTube)

Statistiken aus Umfragen in der Facebook-Gruppe „die Logos“

„Wie hoch ist das Brutto-Einkommen einer/s in Vollzeit angestellten Logopädin/en in NRW?“

Diese Frage stellten wir den Mitgliedern des Forum „die Logos“ am 9.11.2017.

Bereinigt um die „Ausreißer“ am oberen bzw. unteren Ende der Skala ergibt sich ein Durchschnittseinkommen von 2.300 Euro brutto. Einer/m 28-jährigen  (Steuerklasse 3) verbleiben in NRW davon ca. 1.700 Euro netto zur Bestreitung des Lebensunterhaltes ihrer/seiner Familie. Bei 2.000 Euro brutto verbleiben nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben noch 1.570 Euro.

Beim Blick auf die gezahlten Brutto-Löhne der angestellten TherapeutInnen in den neuen Bundesländern bietet sich ein noch viel armseligeres Bild.

Auch hier wird deutlich, dass der Beruf der/s Logopädin/en trotz hoher Qualifikation und trotz intensiver und aus eigener Tasche bezahlter, Fachausbildung auf höchstem Niveau keine Aussicht auf ein ausreichendes Einkommen bietet.

Diese Zahlen erhielten wir im Mai 2017.

Auch die Frage, was den Selbstständigen am Monatsende verbleibt, wurde uns beantwortet.

Hier wird deutlich, warum viele Praxen nur noch als „Nebenerwerbsbetriebe“ geführt werden und ohne zweites, stützendes Einkommen keine sichere Existenzgrundlage mehr bieten. Viele Selbstständige werden zukünftig ohne Altersversorgung sein und dann auch Ihre Krankenversicherungsbeiträge nicht mehr aufbringen können.

Am 12.10.2017 befragten wir die Mitglieder unserer Facebook-Gruppe „die Logos“ nach der Anzahl der geleisteten Therapieeinheiten je Woche.

LogopädInnen sind motiviert und fleißig. Innerhalb und außerhalb der durchschnittlich 40 Therapieeinheiten müssen noch etliche weitere Aufgaben übernommen werden.

Wer in diesem Beruf überleben will, kann von einer 35-Zeit-Stunden Woche nur träumen.

Am 6.10.2017 befragten wir die Forums-Mitglieder nach den größten Ärgernissen in den sprach- und sprechtherapeutischen Berufen.

Die schlechten Vergütungen der Krankenkassen – auch nach den unzureichenden und ohne Not für mehrere Jahre festgelegten Abschlüssen von DBL, DBS, DBA und Logo Deutschland – sind nach wie vor der größte Motivationskiller für Praxisbetreiberund damit auch für deren Angestellen.

Das zunehmend restriktive und nicht angemessene Verordnungsverhalten der Ärzte wurde als weiteres und stetig zunehmendes Ärgernis benannt.

Im

Juli 2017 wurden von 432 Personen Angaben zu den Ausbildungsbeiträgen gemacht.

Mehr als die Hälfte der Schüler zahlt zwischen 550 Euro und 750 Euro Schulgeld pro Monat. 50% der Auszubildenden müssen zusätzlich einen eigenen Haushalt inkl. aller weiteren Lebenshaltungskosten zusätzlich finanzieren.

Die meisten Absolventen starten mit einem Schuldenpaket von 30.000 bis 40.000 Euro und mehr in eine mehr als ungewisse, berufliche Zukunft.

Die dunkle Seite der Selbstständigkeit – Praxisschließungen

Der Rückgang der Schülerzahlen und die massiven Probleme, bei den derzeitigen Kassenvergütungen Mitarbeiter zu finden sind nur zwei Indizien für eine Schieflage, für deren nachhaltige Behebung wir uns seit Anfang 2017 vehement einsetzen.

Während von anderen Verbänden immer noch das Bild der netten, kompetenten Therapeutin gemalt wird, die als hochqualifizierte Heilmittel-Dienstleisterin auf Augenhöhe und im täglichen, fachlichen Dialog mit den verordnenden Ärzten arbeitet, sprechen Tausende von Postings in unseren Facebook-Gruppen eine ganz andere Sprache. Vor allem der Schritt in die Selbstständigkeit wird für viele Newcomer zum sicheren Weg in ein finanzielles Desaster.

Uns liegen inzwischen etliche Berichte von Praxen vor, die mit viel Elan, Idealismus  und Schwung gegründet wurden und dann nach einigen Monaten oder wenigen Jahren einen leisen und unbemerkten Tod starben. Denn über Niederlagen wird ungern gesprochen. Nicht in Foren, nicht in Facebookgruppen oder auf Verbands-Homepages. Keine/r der ehemaligen BetreiberInnen war bislang bereit, einer Veröffentlichung ihres Berichtes auf der VDLS-Seite zuzustimmen. Nicht einmal dann, wenn Anonymität zugesichert wurde. Zu tief sitzt wohl die Scham über das vermeintliche, persönliche Versagen, über die angehäufte Ausbildungs- und Gründungsschulden, kurz über die nicht erfolgreiche Selbstständigkeit.

Umso dankbarer sind wir jetzt Tanja N.* und Ines B* dass sie uns erlaubt haben, ihre Story bzw. ihr kurzes Statement hier zu veröffentlichen. Und ein ganz großes „Dankeschön“ geht an Bettina Gundmann, die es uns erlaubt hat, ihren Bericht unter Nennung ihres wirklichen Namens einzustellen.

*Die richtigen Namen sind der Redaktion bzw. dem Vorstand des VDLS bekannt.

Hier der Bericht von Tanja N.*:

„Eine Verkettung unterschiedlichster Gründe hat dazu geführt, dass ich meine Logopädie-Praxis aufgegeben habe.

Die Praxis lief von der Auslastung her zunächst sehr gut. Aber das, was man arbeitet, steht in keinem Verhältnis zu dem, was man verdient. Ich bin Alleinerziehend. Und als Einkommen blieb mir nur ein Hungerlohn. Welcher Handwerksmeisterbetrieb könnte mit so einem Stundensatz überleben?

Ich hatte die Praxis in einer Gegend, wo die Mietpreise sehr gering sind. Dennoch standen die Betriebskosten zum Verdienst in keinem guten Verhältnis. Eine Altersvorsorge und Versicherungen konnte ich mir davon nie leisten.

Dann immer weniger Verordnungen. Und aus sehr zuverlässiger, persönlicher Quelle weiß ich, dass es mit den Verordnungen von Kinderärzten schon bald noch viel schlimmer werden wird. Das Problem ist: Die Kinderärzte werden immer mehr budgetiert. Hohe Strafen bei Überschreitung. Und in den Topf gehen ja nicht nur die Sprachtherapien.

Dann ist es einfach so, dass zu dem Budget, eine deutliche Nichtkenntnis der kindlichen Sprachentwicklung kommt. Das ewige Abwarten und immer wieder: „Das wird schon…“ Wo Studien doch ganz andere Dinge belegen. Es kommt auch immer noch auf das Bundesland an bzw. welcher Vertreter bei den Kinder- und Jugendärzten im Verband sitzt. Und die Politik, die meint, Sprachförderung reiche völlig aus. Ich habe vor kurzem ein Schreiben an die Kinderärzte gelesen, wo es, mit Bezug auf die Zweisprachigkeit, genau darum ging. Eine Praxis hatte mir das kopiert und man sagte mir dann, den Kinderärzten werden die Hände gebunden sein. Sprache ist etwas, was eben nicht sofortige Auswirkung auf dein alltägliches Leben nimmt. Wenn ich also höre, dass die Ärzte ein Schreiben bekommen haben: „Zweisprachigkeit ist kein Grund für eine Indikation von Logopädie“, wird mir Angst und Bange! Sprachförderung im Kindergarten genügt da?! Gut, die erwerben ihr Fachwissen in ein paar Wochen Seminar.

Das sind so viele Dinge. Viele sehen das nicht und wehren sich nicht dagegen. Wann haben Therapeuten neben der Arbeit Zeit, sich noch einzubringen?

Selbst kleine Fehler auf den Verordnungen führen dazu, dass man für die Arbeit, die man geleistet hat, kein Geld bekommt. Wo gibt es denn so etwas, außer bei den Therapeuten? Wenn sich bei Aldi eine Kassiererin um einen Euro irrt, bekommt sie deshalb eine Woche den Lohn gekürzt? Und einen Anwalt konnte ich mir nicht leisten.

Dann die Privatpatienten: Einen Satz wie vom dbl empfohlen 1,8 – 2,3 facher Satz…. Schön wäre es! Die Beihilfe hat ihre Sätze seit dem Jahr 2000(!) nicht mehr angepasst. Die sind geringer als der Kassensatz! Welcher Mensch arbeitet heute noch für den Lohn von vor 17 Jahren? Die dummen Sprachtherapeuten! Und da es nicht nur einen Logopäden gibt und die anderen zum Kassensatz arbeiten, wissen das die privaten Kassen und die Patienten. Da hast du keine Chance, egal wie gut Du ausgebildet oder ausgestattet bist!

Mir hat es auch an Zeit und Geld gefehlt. Ich habe immer mehr gearbeitet, immer mehr Umsatz generiert… aber genau das hat mich den Kopf gekostet… Finanzamt… Steuerberater…

Und dann der Fiskus, der sein Geld verlangt… Letzten Endes hat mich das alles zusammen in die Insolvenz getrieben.

Als Alleinerziehende hauptberuflich eine eigene Praxis führen? Keine Chance!

Ich gehe jetzt in die freie Wirtschaft – mit Potenzial zum Aufstieg und mehr Geld für meinen Einsatz!

P.S.:

Doch nicht nur als Selbstständige, auch als Angestellte habe ich gelitten. Ich war einen Monat in einer Logopädiepraxis angestellt…

Vollzeit! 1400€ netto mit Hängen und Würgen. Wie sollte ich davon meine kleine Tochter und mich ernähren? Ein Ding der Unmöglichkeit! Ich habe drei Staatsexamen und viele Jahre Berufserfahrung… Doch jeder Handwerker bringt netto 700€ mehr nach Hause. Und das mit wesentlich besseren Arbeitszeiten und in einem Betrieb, in dem das Arbeitsrecht greift. In einer Logopraxis hast du das nicht. Da wirst du ganz schnell gekündigt. Ein riesiges Problem. Und da ich es als Chefin selber erlebt habe, sind dir die Hände gebunden. Du kannst ja als Inhaber gar nicht mehr bezahlen.“

Kurzinfo von Ines B.*

Naja, ich habe 50 h in der Woche gearbeitet und hatte immer das Gefühl “ bloß nicht krank werden“ ,“bloß keinen Tag Urlaub“, sonst kannst du Krankenkasse und Finanzamt nicht mehr bedienen. Der psychische Stress war mir einfach zu viel. Jetzt verdiene ich für 37h besser als selbstständig für 50h. Das ist doch der Hohn.

Bericht von Bettina Grundmann – die bereit war, ihren wirklichen Namen hier zu nennen

Mein Name ist Bettina Grundmann und ich komme aus der Nähe von Lübeck. Von 2005 bis 2008 besuchte ich eine Privatschule für Logopädie in Schwerin. Diese Schule hat – wie alle Privatschulen – eine monatliche Gebühr gekostet und um diese Schule zu besuchen, bin ich mit meinem damaligen Freund von Marburg nach Schwerin gezogen.

Warum? Weil keine andere Schule Platz hatte.

Ich war zu dem Zeitpunkt und das bin ich auch heute noch davon überzeugt, dass der Beruf des Logopädin ein toller ist. Es ist möglich mit Menschen zu arbeiten, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen. Die Arbeitsgebiete sind vielfältig und wir werden gebraucht. Ich bin gerne Logopädin.

Nach der Schule machte ich mich mit einer Klassenkameradin selbstständig und um unser Wissen zu vertiefen und eine adäquate Therapie anbieten zu können, besuchten wir gleich zu Beginn der Selbstständigkeit viele Fortbildungen. Die Fortbildungskosten für einfache, das heißt 1- bis 2-tägige Fortbildungen betrugen zwischen 150 und 360 Euro. Gleich zu Beginn der Selbstständigkeit eine Menge Geld, dass erst einmal verdient werden musste. Aber wir waren uns sicher, dass es sich lohnt.

Warum ich immer wieder das Geld betone? Das kommt daher, dass ich klar machen möchte, dass es uns viel Geld gekostet hat eine Logopädin zu sein und unser Fachwissen zu erweitern. Dies wird ja auch von den Krankenkassen und den Patienten, sowie den Ärzten gefordert und ich finde einen eigenen Anspruch hat man ja auch.

Wir machten uns also selbstständig und es gelang uns, erst eine und dann eine zweite Praxis zu etablieren. Wir nahmen den Zweig der Ergotherapie dazu und vergrößerten uns langsam aber stetig. Zu unseren besten Zeiten waren wir 6 Logopäden und 2 Ergotherapeuten in zwei Praxen. Alle in Vollzeit und alle gut bis sehr gut ausgelastet, d.h. mit Warteliste.

Zunehmend fiel auf, dass die Diskussionen mit Ärzten zunahmen und es immer schwieriger wurde, einen für den Patienten möglichst guten Weg einer angemessenen Therapie zu finden. So haben wir Kinderärzte in der Umgebung die 6er Rezepte ausstellen und das bei einer Frequenz von 2-mal pro Woche. Die dann jeweils einen Bericht anfordern und die klare Ansage mitgeben, dass nach 2 Rezepten Schluss ist. Unser Bitten an die Eltern, sich mit den Kinderärzten auseinander zu setzen verpuffte immer wieder. Die Eltern nahmen es hin. Nicht zuletzt, weil der Arzt ganz klar formulierte: „Kriegen die das nicht hin, dann sind die nicht gut. Wechseln sie die Praxis“. Ich möchte betonen, dass ich nicht von allen Kinderärzten und allen Eltern spreche – aber die Anzahl nahm immer weiter zu.

Im Laufe der Zeit frustrierte es immer mehr. Immer mehr Zeit verbrachten wir am Telefon, faxten irgendwelche Dokumente oder fuhren beim Arzt vorbei. Das alles unentgeltlich. Die Elterngespräche drehten sich zunehmend nicht um den Inhalt der Therapie sondern darum, dass der Arzt gesagt habe : „Das verwächst sich“ oder „Daran soll der Logopäde nicht arbeiten, sondern an….“.

Im Laufe der Jahre investierten wir viel Zeit und Geld in Mitarbeiter, Fortbildungen und Material. Immer wieder kam das Personalproblem auf. Neue Mitarbeiter, die frisch von der Schule kamen,  merkten, dass der Beruf des Logopäden immens arbeitsaufwändig ist, dass viel mehr als nur die Therapie dazu gehört und das sehr vieles nicht entlohnt wird.

Wir haben als Praxisinhaber versucht, so wenig wie irgend möglich auf den Rücken der Therapeuten abzuladen. Wir haben viel angerechnet und entlohnt, obwohl wir nicht daran verdient haben. Ganz zu schweigen von den Therapieausfällen durch Urlaub, Krankheit, Ferien etc.

Dann kamen die Probleme durch Personalwechsel hinzu. Wir verloren eine gute Mitarbeiterin an die Ausländerhilfe, eine andere ist zurück in die Altenpflege gewechselt. Beide waren viele Jahre bei mir angestellt. Es waren der Frust und die Bezahlung , die sie veranlassten, zu kündigen.

Nach und nach verließen uns Mitarbeiter und der Arbeitsmarkt gab nichts her. Viele Praxen suchen händeringend nach Therapeuten. Hier in der Umgebung gibt es kaum eine, die nicht sucht, die verkauft oder sich verkleinert. Ich orientierte mich zunehmend in den Klinikbereich und wollte die Praxis schließlich gern an eine Mitarbeiterin verkaufen. Diese wurde nun schwanger und möchte nicht mehr kaufen, da ihr das unternehmerische Risiko mit dem Blick auf ihre Familie zu groß geworden ist. Ich verstehe das. Zurück in die Praxis möchte ich aber nicht mehr. Nach 10 Jahren mag ich mehr kämpfen und immer wieder retten.

Aufgrund dessen, das Ausfälle nicht vergütet wurden, meine Mitarbeiter aber relativ gut verdienten, angemessene Urlaubstage erhielten und ich viele Fortbildungskosten übernahm ,war ich nicht in der Lage, Rücklagen zu bilden. Somit konnte ich auch nicht den Mitarbeiter-Notstand überbrücken bis vielleicht ein anderer Käufer gefunden worden wäre. Wenn ich ehrlich bin, sehe ich zurzeit auch zu viele gute Praxen schließen und zu viele gute Therapeuten den Beruf wechseln.

Bis heute muss ich aber sagen, dass die oben genannten Punkte für mich eine Selbstverständlichkeit sind. Wer gut arbeitet, sollte auch entsprechend behandelt werden und verdienen. Aber das, was wir an den Einheiten verdienen, reicht einfach nicht, um das gewährleisten zu können.

Dazu ist auch noch zu erwähnen, dass Zusatzqualifikationen nicht vergütet werden. Warum nicht? Immerhin kostet so eine Ausbildung Geld und Zeit – vom Verdienstausfall gar nicht zu sprechen. Wo bleibt da der Ansporn sich Fort- und Weiterzubilden? Dieser Zustand arbeitet gegen eine hohe Qualität, da man diese vielleicht möchte aber sich nicht leisten kann und es sich dann von den Kosten her noch nicht mal lohnt.

Motivation alleine reicht nicht – man muss von seinem Beruf auch leben können. Wir waren als Praxis und als Praxisteam immer sehr motiviert und nun…? Nun haben wir dauerhaft geschlossen.

Ich bin frustriert und enttäuscht. Zum 01.03.2018 habe ich nun meine zweite Praxis geschlossen. 2013 musste ich die zweite Inhaberin heraus kaufen, weil diese als Single nicht davon leben konnte.

Nun arbeite ich in einer Klinik und das tue ich gerne. Ich muss mich immer wieder wundern, wie unterschiedlich der Umgang mit der gleichen Ausbildung, den gleichen Fähigkeiten und der gleichen Berufsbezeichnung sein kann.

Kassenzulassungen für KiTas · Logopädie zu Dumpingpreisen

Bereits 2007 informierte der LWL für den Bezirk Westfalen-Lippe (s. PDF unten auf dieser Seite) seine Jugendämter, dass für die therapeutische Versorgung von Kindern mit Behinderungen in Tageseinrichtungen nicht mehr der Landschaftsverband, sondern die Krankenkassen zuständig seien. Hintergrund war die Ratifizierung der UN-Menschenrechtskonvention zur Inklusion, in deren Folge das Integrationskonzept der Einrichtungen zu einem Inklusionsmodell umgestaltet wurde.

Ohne Beteiligung der Therapeuten wurde dann seinerzeit zwischen dem Gesundheitsministerium NRW, den Krankenkassen, den KVs, den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege und dem LWL eine Ausnahmeregelung für die Therapie von behinderten Kindern vor Ort in den Tageseinrichtungen beschlossen. Diese sieht zwar die Erbringung der Heilmittel außerhalb der Praxis vor (s. auch Heilmittelrichtlinie § 11, Abs. 2), allerdings ohne jegliche Vergütung des Aufwandes für Fahrzeit, Fahrtkosten, Vorbereitung etc. . D.h. trotz des stark erhöhten Aufwands kann für die Therapie-Besuche in den Kitas nicht einmal die – schon völlig unzureichende – Hausbesuchspauschale in Rechnung gestellt werden. Schon diese Fehlentwicklung hätte durch die Berufsverbände der Heilmittelerbringer unbedingt verhindert werden müssen.

Doch das war erst der Anfang

Nachdem als einer der ersten Verbände der LVR die Finanzierung von Therapieleistungen in Kindertagesstätten von gruppenbezogene auf fallbezogene Konzepte geändert hatte, führte dies für die betroffenen, angestellten TherapeutInnen aber auch für die Inklusions-Kindern, zu einschneidenden Änderungen. Denn Hand in Hand mit den Krankenkassen wurde vom Träger – exklusiv zum Vorteil dieser beiden Parteien – die Verlagerung der Kostenübernahme in noch größerem Stil auf die Krankenkassen durchgeführt mit der Folge, dass

  • hunderte, angestellte Therapeuten in den KiTas zum Sommer 2016 ihren Job verloren
  • der Berufsstand der MotopädInnen „ausradiert“ wurde
  • Krankenkassen nun über ein „besonders großzügig“ gestaltetes Verfahren immer mehr KiTas als Heilmittel-Praxen zulassen mit
    • deutlich geringeren Anforderungen an die Qualität und Größe der Behandlungsräume (12 qm ausreichend, nur stundenweise Verfügung, keine Anforderungen an die Ausstattung)
    • deutlich geringeren Anforderungen an die Stundenzahl und Vergütung der Fachlichen Leitung (auch geringfügig beschäftigt auf 450 Euro Basis)
    • Verzicht auf die von den freien Praxen verlangte (unbezahlte) Anwesenheitspflicht bzw. Verfügungsbereitschaft
    • Verzicht auf die von den freien Praxen verlangte (unbezahlte) Vor- und Nachbereitung der Therapiesitzungen
  • die Kassen mit diesen KiTas eigene Verträge mit Vergütungssätzen weit unterhalb der Tarife der niedergelassenen Praxen abschließen
  • LogopädInnen in Crash-Kursen pädadogisch geschult wurden

Wer zieht die Vorteile aus diesem Vorgehen?

  • die Krankenkassen, weil sie Kosteneinsparungen von 20% und mehr erzielen und gleichzeitig durch die Hintertür mit den Dumping-Verträgen die freien Heilmittel-Praxen existenziell gefährden
  • die Einrichtungen, weil sie durch diesen Trick Zusatzeinnahmen in nicht unbeträchtlicher Höhe generieren können

Eine klassische Win-Win Situation?

Ja – für die Träger und die Krankenkassen

Nein – für alle anderen Betroffenen, denn die Verlierer in diesem Deal sind

  • die freien TherapeutInnen, die sich in einem existenziell bereits äußerst engen Umfeld nun zusätzlich in Konkurrenzkämpfe mit massiv quersubventionierten „Kita-Praxen“ begeben müssen, in denen zu Dumpingpreisen therapiert wird
  • die in den Kitas angestellten TherapeutInnen, die – teilweise sogar als Minijob – die volle Verantwortung einer Fachlichen Leitung übernehmen und in Bezug auf Entlohnung und Aufgabenbereiche oft deutlich schlechter gestellt werden und
  • die Inklusions-Kinder, denen Therapie in einem räumlichen Umfeld zugemutet wird, das bislang von den Kassen bei der Zulassung freier Praxen als völlig indiskutabel galt
  • die Inklusions-Kinder, deren Eltern nun – im Wettbewerb mit den Regelkindern und mit den bekannten Schwierigkeiten – bei Ärzten, Kinder- und Fachärzten um Verordnungen kämpfen müssen
  • die Inklusions-Kinder, auf deren Rücken massive Kosteneinsparung betrieben wird
  • die Inklusions-Kinder, weil eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Wohl der Kinder kaum mehr möglich ist, denn die zusätzlichen Gelder werden für pädagogisch Hilfskräfte verwendet und nicht für die therapeutische Arbeit in den Gruppen


Wie bewertet der VDLS diese Situation?

  1. Zulassungen können laut Logopädengesetz nur Personen erhalten, die dafür die Voraussetzungen erfüllen. Diese Personen sind dann frei eine Rechtsform für ihre Praxis zu wählen.
  2. Heilmittel dürfen gem. § 124 SGB V nur von diesen zugelassenen Leistungserbringern, die über die erforderliche Erlaubnis und außerdem eine geeignete Praxisausstattung verfügen, abgegeben werden.
  3. Von anderen „juristischen Personen“ wie öffentliche Trägern oder Einrichtungen ist im SGB V nicht die Rede. Intention des Gesetztes ist, dass das Krankenhaus dieselben, eng gesteckten Bedingungen eines Hausbesuches erfüllen muss, der gemäß Heilmittel-Richtlinie § 11, Absatz 1 nur dann verordnet werden darf, wenn die/der Patient/in aus medizinischen Gründen eine Praxis nicht aufsuchen kann oder die Behandlung aus medizinischen Gründend zwingend notwendig ist.
  4. Ausnahmen bilden gem. SGB V (explizit genannt) daher nur Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen, in deren Räumen (ausnahms- und ersatzweise) ambulant Heilmittel und damit auch Sprach- und Sprechtherapie abgeben dürfen. Dies jedoch nur über Personen, welche die oben genannten Bedingungen erfüllen.
  5. Das Gesetz unterstreicht damit die enge Verbindung  zwischen der qualifizierten, medizinischen bzw. therapeutischen Behandlung und dem Ort der Erbringung dieser Leistung. Diese ist im gesamten medizinischen Bereich, also in alle Arzt- und Facharztpraxen, bei Zahnärzten und allen Heilmittelerbringer etabliert und bewährt. Niemand käme auf die Idee, ein zahnärztliche oder chirurgische Behandlung außerhalb des jeweiligen Fachumfeldes zuzulassen. Diesem Gedanken trugen die Kassen bei der Zulassung von Logopädie-Praxen bislang selbst Rechnung, indem sie rigoros eine Vermischung mit anderen Räumlichkeiten untersagten und in ihren Zulassungsbedingungen auf räumlich abgetrennten Einheiten mit einer Vielzahl von Auflagen bezüglich Größe und Ausstattung bestanden.
  6. Die Zulassungsbestimmungen und Rahmenempfehlungen folgen dem Gedanken der Mindestanforderung. Von Ausnahmen, auch bei Integrations-Kindern, ist im Gesetz und den Rahmenempfehlungen keine Rede.
  7. Die Verträge der Kassen mit den öffentlichen Trägern verstoßen daher nicht nur gegen die Bestimmungen des Sozialgesetzbuches, sondern auch massiv gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz und damit gegen geltendes Recht. Dies ist die Meinung mehrerer Berufsverbände und auch die der Rechtsanwälte, die dazu vom VDLS befragt wurden.

Positionen des VDLS

  1. Der Vorschriften des SGB V müssen unverzüglich und bedingungslos wiederhergestellt werden:
    • Heilmittelerbringung muss lt. SGB V grundsätzlich durch zugelassene Personen in zugelassenen, voll ausgestatteten und räumlich, fachlich und organisatorisch unabhängigen Praxen erfolgen. Zulassungen außerhalb dieser eng umrissenen Gruppe verstoßen gegen das SGB und sind rechtswidrig.
    • Hausbesuche – und damit auch die Therapie in Kindertagesstätten bei entsprechender Verordnung – dürfen nur aus diesen Praxen heraus durch diese zugelassenen Personen erfolgen.
    • Juristische Personen, d.h. Träger, Verbände, Vereine etc. dürfen gem. SBG V keine Kassenzulassung erhalten.
    • Verträge über Heilmittelerbringung sind innerhalb eines Geltungsbereiches mit allen Heilmittelerbringern zu denselben Konditionen abzuschließen. Die getroffenen Sondervereinbarungen sind rechtswidrig, verstoßen sowohl gegen das SGB V als auch gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz.
    • Durch die Krankenkassen ist ein voller Ausgleich für die entstehenden Fahrtkosten, die Fahrzeit und den erhöhten Aufwand der Vorbereitung zu leisten.
  2. Um der veränderten Lebenswirklichkeit gerecht zu werden, in der mittlerweile fast alle KiTa-Kinder in Ganztageseinrichtungen betreut werden, muss eine Regelung geschaffen werden, die es – nur und ausschließlich den o.g. rechtskonform zugelassenen Heilmittelerbringern – ermöglicht, im Rahmen einer Hausbesuchsregelung auch sogenannte Regelkinder in Kindertagesstätten zu versorgen. Auch dabei ist selbstverständlich ein Kostenausgleich für den zusätzlichen Aufwand zu gewähren.
  3. Viele Vertragsärzte und insbesondere Kinderärzte sind zurzeit völlig unzureichend über die Rahmenbedingungen bei der Erstellung von Verordnungen informiert. Vielen Kindern wird aus Unkenntnis oder aus Angst vor Regressforderungen inzwischen reflexartig eine dringend angezeigte Therapie verweigert. Dieser Zustand muss durch eine offensive Informationspolitik der KVen schnellstens beendet werden.

Fundstellen:

Integrative KiTas im Kreis Euskirchen – Therapie nur noch auf Rezept

Aufruhr im Rheinland

Rundschreiben des LWL aus dem Jahr 2007 (PDF 57KB)

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Broschüre des LVR mit Mustervertrag und Preisen im Anhang (PDF 1.5 MB)

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Vergütungen für Heilmittelleistungen in KiTas (PDF 29 KB)

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