Statuten

Statuten

 

Verband Deutscher Logopäden und Sprachtherapeutischer Berufe

 

VDLS

 

Ziele und Forderungen

  • 50% Einkommenszuwachs in den nächsten drei Jahren
  • Vereinheitlichung der Vergütungen bundesweit. Keine Ost- / West- / Nord-/ Süd- Gefälle bei den Kassensätzen.
  • Direktzugang aller Patienten zu logopädischen Leistungen (über die Blankoverordnung als wichtige Zwischenstufe)
  • Ausbildungsvergütung und staatliche Förderung (Schulgeld) für die Ausbildung unserer Berufsgruppe an Schulen und an Hochschulen
  • Vereinheitlichung der Berufsbilder „Logopäd/in“ und "Akademische/r Sprachtherapeut/in“ durch identische Ausbildungsinhalte
  • Vergütung der Vollzeit-Verfügbarkeit, der Pflichtfortbildungen und der Vor- und Nachbereitungszeiten.
    Alternativ Abschaffung dieser Leistungen, die zurzeit ohne Gegenleistungen erbracht werden.
  • Schaffung einer Beschwerdestelle für Heilmittelerbringer, die angerufen werden kann, wenn Ärzte willkürlich gegen die HMR verstoßen und eine indizierte Behandlung verweigern.
  • Gemeinsam mit den Kassen erarbeiteter Absetzungskatalog. Erbrachte Leistung = Vergütung und Beratung vor Absetzung.
  • Vereinfachung der Abrechnungsverfahren.
  • Abschaffung von Wettbewerbsbenachteiligungen niedergelassener Praxen durch unterschiedliche Zulassungsvoraussetzungen in KiTas und öffentlichen Einrichtungen.

 

Profil und Philosophie

  • Der Verein vertritt ausschließlich die Interessen und Belange seiner Berufsgruppe.
  • Der Verein führt die Interessenvertretung seiner Mitglieder bei den Verhandlungspartnern im Gesundheitssystem durch.
  • Aufgrund der hohen Mitgliederzahlen im Forum und den damit verbundenen Umfragen kann der Verein für sich in Anspruch nehmen, deutlich repräsentativer als jede andere Berufsvertretung aufzutreten. Zudem werden in anderen Verbänden so gut wie nie Mitgliederbefragungen durchgeführt
  • Über das Forum wird unser Verein dagegen stets den direkten Dialog zwischen der Basis (4.000 Forums-Mitglieder) und dem Verein sicherstellen
  • Der Verein und seine Mitglieder fördern den Zusammenhalt innerhalb der Berufsgruppe und betreiben kein Denunziantentum gegen Berufskolleginn/en
  • Der Verein wird in seiner Struktur schlank bleiben und direkt und unmittelbar für alle Angehörigen der Berufsgruppe erreichbar sein. Zu diesem Zweck werden regelmäßige Umfragen sowohl vom Verein als auch von den Mitgliedern des Forums „Die Logos“ in der Facebookgruppe eingestellt.
  • Weiter sollen die Möglichkeiten der Diskussion und Information als Basis für einen schnellen Austausch und der zukünftigen Ausrichtung des Vereins genutzt werden. Meinungen und Informationen werden innerhalb von Minuten und für alle Interessierten offen und transparent sichtbar transportiert.
  • Der Verein wird im Beitrag günstig sein und bleiben. Die wird u.a. erreicht durch die konsequente Nutzung elektronischer Kommunikationswege und Abstimmungsverfahren.
  • Der Verein soll ausschließlich den Interessen seiner Mitglieder nützen sein. Kooperationen mit Anbietern und Dienstleistern kommen ausschließlich den Mitgliedern zugute und nicht der Vereinskasse.
  • Beratungsleistungen, die über öffentliche Diskussionen im Forum hinausgehen, werden nur gegen Gebühr erbracht. Denkbar wären Existenzgründungs- und wirtschaftliche Beratungen, Hilfestellung bei der Interpretation von Vorschriften usw.
  • Eine Rechtsberatung wird über spezialisierte, niedergelassene Fachanwälte sehr günstigen Sätzen angeboten.

 

+++

 

Viele Forderungen erscheinen hoch oder auch weit weg. Jedoch orientieren sich unsere Vorstellungen an den derzeitigen Entwicklungen im Gesundheitssystem, insbesondere dem Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung HHVG (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz).

 

Für Verhandlungen gilt ein existenzieller Grundsatz: Wer Forderungen selbst für unerfüllbar hält, sollte gar nicht erst an den Verhandlungstisch gehen, denn er wird scheitern. Unsere Ziele dagegen sind gerecht, angemessen und realisierbar.

 

Angestellte und Auszubildenden werden vielleicht denken, dass diese Forderungen nicht gerade im Mittelpunkt ihres Interesses stehen. Bitte bedenkt aber, dass rund 90 % der Sprachtherapeuten in Praxen angestellt sind. Mit 50 % Mehreinkommen in den Praxen lassen sich endlich auch höhere Einkommen für die Angestellten darstellen!

 

Dafür machen wir uns stark!

 

Unser Ziel sind spürbar bessere Bedingungen für alle Vereinsmitglieder.